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Neue
Schutzhütte am Hohloh
Ein Wanderfreund aus der Pfalz spendete die Hütte

Brigitte und Reinhold Müller, zwei großen
Wanderfreunden und edlen Gönnern des Schwarzwaldvereins, ist die neue
Schutzhütte beim Hohlohturm zu verdanken. Reinhold Müller, wohnhaft in
der Pfalz und mit seiner Frau seit zehn Jahren
Mitglied der Ortsgruppe Malsch des Schwarzwaldvereins, bezeichnet
den Hohloh als seinen „Hausberg“. Bereits 1951 kam er mit einem Freund
auf einer Schwarzwaldwanderung am Hohloh vorbei und hat inzwischen
„seinen Berg“ mehr als hundertmal besucht.

Reinhold Müller (Mitte) mit seiner
Frau und der Familie seines
Sohnes Andreas vor der neuen Schutzhütte am Hohloh
In seinem Wanderleben lockte den begeisterten
Wanderer und Bergsteiger Reinhold Müller nicht nur der Schwarzwald,
sondern er erwanderte mehr als 40 Dreitausender in aller Welt, zuletzt mit
74 Jahren den 3 412 Meter hohen Piz Buin.
Die alte Schutzhütte am Hohloh wurde am zweiten
Weihnachtsfeiertag 1999 vom Orkan „Lothar“ zerstört. Als Reinhold Müller
davon erfuhr, war es für in klar, eine neue bauen zu lassen.
Mit einer großzügigen Spende von Reinhold Müller,
dem Wanderfreund aus der Pfalz, wurde die neue Schutzhütte von einer
Malscher Fachfirma errichtet. Die Hütte besteht aus beständigem
Douglasienholz und wurde am 16. September 2006, dem 76. Geburtstag von
Reinhold Müller, in Anwesenheit der Familie seines Sohnes und
Wanderfreunden aus dem
Schwarzwaldverein an Ort und Stelle befördert. Sie
wird Wanderern auf dem Kaltenbronn als Raststätte dienen und bei Unwetter
wieder Unterschlupf gewähren.
In kurzen Dankesworten würdigten alle Redner das großartige
Engagement des Stifters und seiner Familie und hoben hervor, dass nur
durch diesen besonderen ehrenamtlichen Einsatz die Schutzhütte realisiert
werden konnte: Josef Hable, Vorsitzender der Ortsgruppe Malsch des
Schwarzwaldvereins, Wolfgang Neukum, Leiter des Kreisforstamtes Forbach,
Walter Sittig, Hauptgeschäftsführer des Schwarzwaldvereins, Revierförster
Martin Hauser übergab dem Spender einen erhalten gebliebenen Balken aus
der alten Hütte. Adolf Gerstner, Ehrenvorsitzender des Bezirks Murgtal
des Schwarzwaldvereins, betonte, dass der Standort der neuen Schutzhütte
am viel frequentierten Knotenpunkt von West- und Mittelweg ideal ist.
Die Enkelinnen von Reinhold Müller, Loreena und Enya,
durchtrennten das symbolische Band. Damit steht die neue Schutzhütte der
Öffentlichkeit zur Verfügung.
Walter Sittig |